Bettwanzenbisse behandeln

Jeder kann irgendwann einmal auf Bettwanzen treffen. Denn Bettwanzen werden mittlerweile nicht nur in klassischen Unterkünften sondern auch in vielen öffentlichen Räumen wie Flugzeugen, Bibliotheken und Schulen aufgespürt. In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie du Bettwanzenbisse behandeln kannst.

Bevor du drastische Maßnahmen ergreifst, solltest du dich erst einmal vergewissern, ob es sich überhaupt um Bettwanzenbisse handelt. Allerdings reagiert jeder Mensch anders auf Bettwanzenbisse. Manche bemerken sie kaum, andere kämpfen mit starkem Juckreiz und in seltenen Fällen kann es auch zu starken allergischen Reaktion kommen. Besonders in letzterem Fall ist ein (Not-)Arztbesuch unumgänglich.

Typischerweise befinden sich die Bettwanzenbisse in einer Reihe mit Abständen von wenigen Zentimetern. Aus diesem Grund spricht man auch von einer sog. „Wanzenstraße“. Nach den Bissen können auch einige Tage vergehen, bis die Reaktionen auf der Haut sichtbar werden.

In dem Artikel Bettwanzen erkennen findest du viele Hinweise, anhand derer du einen möglichen Bettwanzenbefall feststellen kannst. Findest du tatsächlich Bettwanzen, dann wirst du die Plagegeister am schnellsten mithilfe eines Kammerjägers los. Alternativ kannst du dich auch selbst der Aufgabe widmen, wobei du einiges beachten solltest (Artikel Bettwanzen bekämpfen).

Bettwanzenbisse behandeln: Welche Mittel gibt es?

Es gibt einige unterschiedliche Mittel die zum Behandeln von Bettwanzenbissen verwendet werden können. Dabei gilt es, unbedingt die Informationen auf dem Beipackzettel bzw. vom verschreibenden Arzt zu beachten.

Generell ist es besonders wichtig, dass du die Bettwanzenbisse möglichst nicht aufkratzt – auch wenn es schwerfallen mag. Tust du dies, kannst du dir weitere sekundäre Infektionen einfangen. Eine kalte Dusche kann Wunder helfen. Ich selbst klebe bei stark juckenden Insektenstichen auch gern mal die betroffenen Stellen mit einem Pflaster ab, damit ich gar nicht erst unmittelbar darauf kratzen kann.

Teilweise sah das schon mal äußerst lustig aus, wenn der ganze Körper mit Pflastern versehen ist. Aber mir hat es aus psychologischer Sicht irgendwie sehr geholfen.

Außerdem werden einige der folgenden Mittel verwendet, um Bettwanzenbisse behandeln zu können:

a) Fenistil-Gel

Fenistil ist bekannt für seine beruhigenden Mittel bei Insektenstichen. Neben Bettwanzenstichen, Mückenstichen & Co. kannst du diese Gels generell bei juckender und brennender Haut einsetzen.

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Preis: ab 14,02 Euro

 

b) Aloe-Vera-Creme

Aloe Vera enthält viele antibiotische und pilzbekämpfende Wirkstoffe. Dadurch kannst du eine Infektion durch das Aufkratzen der Bettwanzenbisse im besten Fall verhindern. Verwende idealerweise eine 100% Aloe-Vera-Creme.

c) Hydrocortisone Antijuckcreme

Eine Creme mit Hydrocortison oder Cortison kann bei Entzündungen oder stark juckenden Bettwanzenbissen eingesetzt werden. Gering dosierte Cremes können ohne Verschreibung gekauft werden. Für Cremes mit größeren Hydrocortisone-Anteil brauchst du ein Rezept von dem Arzt deines Vertrauens.

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d) Antihihistamine bei allergischen Reaktionen

Für den Fall, dass es bei dir zu einer allergischen Reaktion durch Bettwanzenbisse kommen sollte, kannst du durch antiallergische Mittel (Antihistmine) die Beschwerden lindern. Dabei unbedingt die Informationen des Verpackungszettels beachten. Besonders bei (unerwarteten) allergischen Reaktion solltest zu umgehend einen Arzt aufsuchen.

Es gibt bestimmt noch einige weitere Mittel, mit denen du Bettwanzenbisse behandeln kannst. Ich werde diese Liste daher immer wieder einmal aktualisieren. Wenn dir noch etwas einfällt, das besonders hilft, dann schick mir doch eine kurze Email an info (at) bettwanzenproblem.de 🙂